Das Gespenst von Canterville

Ein tragikomisches Gesellenstück

Im Kern ist Das Gespenst von Canterville eine Spukgeschichte, in der ein Gedankenspiel konsequent zu Ende gedacht wird: Angenommen, es gibt Gespenster – würden sie dann nicht einen gewissen Anspruch an die Qualität ihrer Arbeit stellen? Wie würden sie mit Menschen umgehen, die sich nicht vor ihnen fürchten? Das Gespenst von Canterville muss genau diese leidvolle Erfahrung machen. Die ganz und gar weltlichen Amerikaner, die in sein Zuhause einziehen, zeigen sich unbeeindruckt von seinen Spukereien und werfen sogar mit Kissen nach ihm. Die Erzählung, die Oscar Wilde rund um diese Konstellation spinnt, ist mehr als nur eine Gutenachtgeschichte für Kinder: Auch Erwachsene dürfen über die unbeholfenen Versuche des Gespensts und über den Glauben der Familie Otis an die Wirkung von allerlei Wundermittelchen lachen. Die Mischung aus Spukgeschichte und Gesellschaftssatire enthält auch melancholische Momente – etwa wenn das Gespenst von seiner Sehnsucht nach dem Tod erzählt. Der Text ist voller komischer wie auch tragischer Elemente, die bereits die spätere poetische Brillanz des Skandalautors durchblitzen lassen.

Hygienekonzept

Pausenverpflegung

In der Pause können Sie sich mit Snacks und Getränken stärken, die von Klasse 10 organisiert werden.

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