Projektarbeit: Gut gemacht, 8. Klasse!

Nach dem Klassenspiel im Mai hat die 8. Klasse auch ihre zweite große Herausforderung gemeistert: die Präsentation ihrer Projektarbeiten. Darauf eingestimmt wurden Eltern und Gäste im Eurythmiesaal am 13. Juli von den 20 Schüler/innen mit Schillers Ballade „Die Bürgschaft“.

Sinn dieser „8. Klassarbeit“, wie sie im Schuljargon genannt wird ist, dass die Schüler/innen ein ihnen wichtiges Thema erarbeiten und sich dabei selbst ein wenig besser kennenlernen. Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten bekommen. In diesem Alter ist es nicht einfach, über ein Thema zu referieren und dabei möglichst frei zu sprechen.

Schon die im Klassenraum ausgestellten schriftlichen Arbeiten, Fotos, Skizzen und Anschauungsobjekte zeigten die unterschiedlichen Interessen der Schüler/innen und weckten die Vorfreude auf jeden einzelnen Vortrag. Von Johanna, die im Jugend-Rot-Kreuz ist, erfuhr man alles über die Entstehung des DRK, von Amelie, was an Ägyptischen Hieroglyphen bis heute spannend ist, von Marius, was ihn am Gehirn fasziniert. Taylor sprach über Psychische Erkrankungen und Moritz über den Nobelpreis. Dazu präsentierte er eigens gefertigte Nobelpreis-Medaillen. Lola, die selbst unter Gluten-Unverträglichkeit leidet, informierte ausführlich über Zöliakie und bot in den Pausen Selbstgebackenes zum Probieren an.

Der Umwelt widmeten sich Caitlin und Tim. Caitlin referierte über die Friday-for-Future-Bewegung und ihr Engagement dafür, Tim hielt einen fast wissenschaftlichen Vortrag über Klima und Umwelt und appellierte an alle, von allem weniger zu verbrauchen.

Man bekam in den drei Stunden einiges geboten. Samuel berichtete, dass er seit sechs Jahren leidenschaftlich Downhill fährt und dass ein „Rad“ bis 20 Kilo schwer ist und mindestens 5.000€ kostet. Finley erzählte vom Motocross, Kilian vom Gaming (Computerspiele), Florian alles über das Schlagzeug – inkl. Hörprobe. Julia entpuppte sich als Fan von Chanel-Parfums und Maike erklärte die Hintergründe der „Mangas“, wie Comics, Karikaturen und Cartoons in Japan genannt werden.

Lina hatte sich die Frage „Tod – und dann?“ gestellt und einen Fragebogen dazu ausgearbeitet. Arne zeigte auf, wie die Trompete gebaut wird und beendete seinen Vortrag mit einem Solo. Referate über Fußball, Fußball-Bundesliga und die Entstehung eines Buches rundeten die Projektarbeiten ab. Am Ende sah man stolze, glückliche und erleichterte Gesichter. Gut gemacht, 8. Klasse!