Mittsommerspiel: Ein Sommertagstraum

Wegen der Pfingstferien etwas später als üblich feierte am 6. Juli die 
4. und 5. Klasse mit einem stimmungsvollen Mittsommerspiel voll Fantasie und Lebensfreude den beginnenden Sommer.

Ein ganz besonderer Zauber liegt in der Luft, spürt Bauer Hans am Johannitag, dem längsten Tag des Jahres. Auch sein Sohn Michel fühlt das Regen und Leben in der Natur und stellt seinem Vater allerhand Fragen. Als der nicht recht zu antworten weiß, legt er sich an den Rand des Feldes und schläft ein. In seinem Traum beobachtet er ein besonderes Naturschauspiel: Wie an jedem Johannitag ruft der Gott Pan seine Untertanen zu sich, damit sie ihm Rechenschaft über ihr Tun im vergangenen Jahr ablegen. Nach und nach tauchen Mücken, Frösche, Feuersalamander, aber auch allerhand Elementarwesen wie Luftgeister, Nymphen und Faune vor seinem Thron auf. Nachdem alle aufgetreten sind, lässt Pan wieder den Schleier über die Natur fallen. Der Bauer erwacht und geht beseelt von seinen Traumbildern nach Hause.
In einem zauberhaften Reigen erschienen die Schülerinnen und Schüler der 4. und 5. Klasse im reizenden Mittsommerspiel von Marguerite Lobeck-Kürsteiner aus dem Jahre 1927 singend, tanzend und rezitierend als Tiere und Elementarwesen. In ihren farbenprächtigen Kostümen inmitten eines stimmungsvollen Bühnenbilds aus echten Birkenzweigen stellten sie eindrücklich die Besonderheiten der von ihnen verkörperten Wesen dar: ganz zart die ätherischen Luftgeister, derb und lustig die Faune, wild und aufregend die Feuergeister. Alle sprachen und sangen sicher, klar und selbstbewusst, untermalten ihre Auftritte mit gekonnten Gesten und Bewegungen und wurden so zu Recht mit großem Applaus des zahlreich erschienen Publikums in der Reithalle belohnt.