Hochwertiges Theater, tolle schauspielerische Leistungen

Die 8. Klasse hat ein schweres und für heutige Zeiten auch schwer nachvollziehbares Thema mit Bravour auf die Bühne gebracht: „Die Kinder des Monsieur Mathieu“. Inhalt des Stückes: Mit Härte, Unverständnis und drakonischen Strafen wird in einem französischen Internat Waisenkinder oder schwer Erziehbare nach dem zweiten Weltkrieg für Disziplin gesorgt. Bis der erfolglose Musiker Clément Mathieu als Aushilfslehrer beginnt: Er erkennt, dass seinen Schützlingen nur Zuwendung, Aufmerksamkeit und ein Ziel fehlen und versucht deshalb, sie mit Wärme, Humor und Musik auf den rechten Weg zu bringen. Und hat Erfolg: Er gewinnt nicht nur das Vertrauen der Kinder, er gibt ihnen durch die Kraft der Musik auch neuen Lebensmut.

Theaterstück der 8. Klasse

In einer sehr gelungenen Adaption des französisch-schweizerischen Films von Christophe Barratier aus dem Jahr 2005 setzte sich die 8. Klasse mit dem Schulsystem von 1949 auseinander. Die Schülerinnen und Schüler ließen in „ihrem“ Internat auch Mädchen zur Schule gehen und auch Direktor Rachin wurde in einer Besetzung zur Direktorin.

Und es gab ein Happy End: Am Ende wurde der beliebte Monsieur Mathieu zum Direktor ernannt und Humanität und Wärme zogen ein. Für ihre tolle Inszenierung und beeindruckende schauspielerische Leistungen wurde die 8. Klasse in den drei gut besuchten Aufführungen am 10., 11. und 12. Mai mit donnerndem Applaus belohnt. Das Klassenspiel der 8. Klasse ist Höhepunkt und Abschluss ihrer Mittelstufen-Zeit und fester Bestandteil des Waldorf-Lehrplans.