Griechische Olympiade war ein tolles Fest

Sport macht Freu(n)de. Im Jubiläumsjahr „Waldorf100“ hatte die der Freie Waldorfschule Rastatt (FWR)zu ihrer griechischen Olympiade die 5. Klassen der Waldorfschulen Pforzheim, Freudenstadt und der Karl-Stockmeyer-Schule Karlsruhe ins RTV-Stadion Rastatt eingeladen – mit großem Erfolg. Über 100 Kinder waren mit viel Spaß und Eifer dabei.

Waldorfschule Rastatt e.V.

Von einer Fackelläuferin aus Freudenstadt angeführt, startete nach einer kurzen Begrüßung das Programm mit einem 400m-Lauf, an dem auch einige Eltern und Lehrer/innen teilnahmen. Danach wurde in der Mitte des Rasens ein Kreis um die olympische Feuerschale gebildet. Mit dem gemeinsam gesprochenen „Olympischen Eid“ (Zeus, Dich rufen wir…“) und dem auf griechisch gesprochenen „Oceanos“ (ein die bewohnte Welt um fließender gewaltiger Strom) sowie dem Spruch „ du Olympische Flamme weist uns den Weg…“ stimmten sich die Olympioniken gemeinsam auf den bevorstehenden Wettkampf ein, bei dem es nicht nur galt, höchste Weiten und schnellste Zeiten zu erzielen, sondern auch Schönheit und Anmut im sportlichen Kampf zu erringen. Mit dem entzünden des olympischen Feuers wurden die Spiele feierlich eröffnet.

Angefeuert von Eltern und Olympioniken aller vier Schulen wuchs so manches Kind in den klassischen Disziplinen Ringen, Laufen, Diskuswurf, Speerwurf und Weitsprung über sich hinaus. Was vielleicht auch daran lag, dass die Schulen nicht gegeneinander antraten, sondern die Schüler/innen auf die antiken Städte Sparta, Athen, Marathon, Troja und Olympia verteilt wurden. Zum Abschluss gab es noch zwei Spaß-Disziplinen: den Poseidonlauf (Wasserträger -Staffellauf) und einTauziehen unter den jeweiligen Städten, wo noch einmal Punkte gesammelt werden konnten.


Waldorfschule Rastatt e.V.

Nach einem stärkenden gemeinsamen Essen, an dem sich alle Eltern gemeinsam beteiligt hatten, konnte dann die Siegerehrung stattfinden. Die meisten Lorbeerkränze und Medaillen gab es für die Rastatter:
Fatima Almahmoud gewann zeitgleich mit Denise Heinzeling den Sprint, das Speerwerfen, den Diskus und das Ringen. Sie war damit die erfolgreichste Olympionikin. Ori Auer gewann das Speerwerfen und den Weitsprung (ebenso Nikita Spuling), Yannis Fischer war Bester im Diskus und Jannik Wenger im Ringen.
Besonders hervorgehoben wurde die Stadt Olympia. Sie hatte mit beachtlichem Vorsprung die Olympiade vor den anderen Städten gewonnen.

Waldorfschule Rastatt e.V.

Als am Ende des Events alle noch einen griechischen Tanz aufführten und „Freude schöner Götterfunken“ sangen, konnten die Sportlehrer und Organisatoren Patricia Kepplinger und Christof Lang zufrieden sein: Es war eine rundum gelungene Olympiade. Und der Anfang mancher Freundschaft zwischen den Olympioniken.


Besonderer Dank gilt allen Teilnehmenden, den Eltern und Kollegen, die sich am Tag der Olympiade kraftvoll und hilfreich eingebracht haben, sowie den Schülern, die an den Disziplinen, im Rechenbüro und mit ihren Trompeten den Tag zusätzlich zum Gelingen brachten!