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"Die Schöpfung" von Joseph Haydn

Der Oberstufenchor sing vor vollem Haus!

Um 18.00 Uhr am Sonntagabend war im Bürgersaal der Reithalle Rastatt kein Platz mehr zu finden. Wer zu spät kam, musste stehen.Freie Waldorfschule Rastatt, Chorkonzert, Haydn


Zu einer ganz besonderen Premiere hatte der Oberstufenchor der Waldorfschule Rastatt geladen. Durch die Unterstützung von 27 Orchestermusikern und drei Solisten, Ruth Eberhard (Sopran), Daniel Kluge (Tenor) und Kwang Ho Choi (Bass),
Freie Waldorfschule Rastatt, Chorkonzert, Solisten, Haydn

die alle zugunsten der Schule auf ihr Honorar verzichteten, bot sich dem begeisterten Publikum ein wahrlich gewaltiger Ohrenschmaus. Die 80 Schüler und Schülerinnen des Chores wurden von Lehrern und Eltern verstärkt, sodass das Werk zu einem mächtigen Klangerlebnis wurde. Freie Waldorfschule Rastatt, Chorkonzert, Haydn
Hervorzuheben ist die Arbeit der drei engagierten Musiklehrer, Alexander Kölble, Claus Crasselt und Risette Trabulo, die all ihre schöpferischen Kräfte auf dieses große Projekt konzentrierten.

Dank gilt hier selbstverständllich auch allen, die vor und hinter den Kulissen dieses Konzert erst ermöglicht haben.Freie Waldorfschuel Rastatt, Chorkonzert, Lehrer
 
Pressestimmen:
Waldorfschule Rastatt, Chor, Schöpfung, Haydn
 

Die Schöpfung von Joseph Haydn

Die Schöpfung von Joseph Haydn entstand zwischen den Jahren 1796 und 1798 nach der Schöpfungserzählung aus dem 1. Buch Mose (Genesis). Auf Reisen nach England lernte Haydn die Händelsche  Oratoriumstradition kennen  und ließ sich davon inspirieren zu einem Werk ähnlicher Prägung. Der Text zu dem Werk wurde Haydn in England überreicht und er ließ es übersetzen ins Deutsche von Baron van Swieten. Die öffentliche Uraufführung im März 1799 in Wien war ein so großer Erfolg, dass in Folge extra Chöre gegründet wurden, um dieses Werk aufführen zu können.  Haydn versuchte in seiner Arbeit die Barocke Größe mit den Mitteln der Wiener Klassik zu verbinden, und auf diese Weise erkennt man leicht die Barocke Form mit wechselnden Rezitativen und Arien, bzw. Chören, die Musik ist aber oftmals die Wiener Klassik. Gleichwohl geht er mit seiner Tonsprache weiter und stößt schon erste Tore in die Romantik auf, denn hier wird die Musik auch schon Tonmalerei und geht in die Beschreibung außermusikalischer Phänomene, wie später die Symphonische Dichtung. Die Darstellung des Chaos ist hier das prominenteste Beispiel.  Andererseits sind viele Stücke vorhanden, die leicht und anmutig wirken. Es ist, als ob Haydn die Welt gleichsam mit staunenden Kinderaugen betrachten würde.



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