Mittlere Reife 2012 und Abschlussfeier der 12. Klasse

Abwechslungsreiches Programm zur Verabschiedung der 12. Klasse und der Realschüler von der Waldorfzeit

Der letzte Schultag, nicht nur vor den Sommerferien, sondern der gesamten Waldorfschulzeit, wurde von der diesjährigen 12. Klasse der Freien Waldorfschule Rastatt mit einem abwechslungsreichen Programm gefeiert. 6 Realschülerinnen und -schüler verabschiedeten sich dabei.

Dazu zählen Jasmin Braungart und Milan Sykora aus Bühl, Lars Crocoll und Ilana Schlund aus Rheinstetten, Lara Longequeue aus Gaggenau und Dominik Trieloff aus Rastatt.

Weitere 14 erwartet ein Jahr intensive Vorbereitung. Sie streben im kommenden Frühjahr das Abitur an. Damit ist für sie alle nun die Zeit zu Ende, in der sie 12 Jahre gemeinsam ohne ausgewiesene Leistungsdifferenzierung miteinander lernten und lebten. Nur zwei Schüler der diesjährigen Abschlussklasse verließen die Schule bereits in der 10. Klasse mit dem Hauptschulabschluss.
Auch für die beiden Klassenbetreuer seit der 9. Klasse, Harald Koch und Marita Stöbener, war es ein Abschied. In ihrer Ansprache knüpfte dabei Marita Stöbener an das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ an und ermunterte die Schülerinnen und Schüler, ihren Mut zur Ehrlichkeit zu bewahren. Sie dankte ihnen für ihre manchmal unbequemen und kritischen Fragen, die stets Offenheit und Korrektur einforderten und ermutigte sie, sich ihrer Begabungen gemäß in die Gesellschaft einzubringen. Die Schülerin Jolanda Merkel stellte ihre Abschiedsrede in Reimform vor. Dabei stellte sie Wilhelm Buschs Lehrer Lempel voran: „Also lautet der Beschluss, dass der Mensch was lernen muss, … aber auch der Weisheit Lehren, muss man mit Vergnügen hören.“ Sie erinnerte an 12 Jahre Gemeinschaft, Freude und Kultur und dankte den Klassenbetreuern „12 Jahre anvertraut, / 12 Jahre Fundament gebaut. / 12 Jahre Führen und Lenken, / Nun steh’n wir hier, / Frei im Denken.“ Liedbeiträge der Klasse und von Eltern rundeten die Feier ab, bis sich nach der Vergabe der Zeugnisse ihr Klassenlehrer der ersten 8 Jahre an der Schule, Denis Langen, musikalisch schwäbisch-britisch mit Ade-le verabschiedete: „Don’t forget me!“