Öffentliche Monatsfeier im Januar 2018

Vielseitige Schüler-Vorstellung mit Musik, Humor und viel Können

Den schulischen Alltag auf die Bühne bringen– das war das Ziel der öffentlichen Monatsfeier im Januar. „Und weil die Schülerinnen und Schüler dies mit viel Mut, Liebe und Freude tun, zeigt sich das künstlerische Element in diesem Alltag“, beschrieb es Musiklehrer Alexander Kölble in seiner launigen Begrüßung. Genau darum geht es nämlich bei einer Monatsfeier: Bei dieser besonderen Art der Schulaufführung, die – wie der Name schon sagt – früher tatsächlich monatlich veranstaltet wurde, geht es nicht um perfekt einstudierte Darbietungen. Sie dient eher dazu, den Eltern, vor allem aber den Mitschülern aus den anderen Klassenstufen zu zeigen, womit man sich gerade in den verschiedenen Fächern beschäftigt und wie weit man gekommen ist.

Zu Beginn präsentierte das Mittelstufen-Ensemble die Eurovisionshymne und Edvard Elgars „Land of Hope und Glory“. Sehr viele Lacher erntete das szenisch vorgetragene Gedicht der dritten Klasse vom „Renommist“ Peter, der mit 30 Klößen den Mund allzu voll nahm. Die erste Klasse zeigte, was sie in ihrem ersten halben Schuljahr bereits auf der Leier zu spielen gelernt hat, während die fünfte Klasse mit dem Gedicht „Wenn es Winter wird“ von Christian Morgenstern Schnee und Eis heraufbeschwor. Sie beeindruckten nicht nur mit dem „Seeschlangen-Song“, sondern trugen auch noch das Regenbogenlied vor, das sie nur einen Tag vorher aus einer guten Eingebung ihres Gitarristen Aaron eigenständig komponiert und getextet hatten. Das Publikum war sichtlich begeistert. Etwas weniger Drive hatte der Oberstufenchor bei ihrem „What a wonderful world“, was aber die elfte Klasse mit dem Beatle-Song „With a little help from my friends“ und Cohens „Halleluja“ wieder wettmachte. Für großes Gelächter sorgte der Sketch des Oberstufen-Theaterensembles, bei dem die Schüler mittels der Kommentare ihrer Lehrer unter Tests und Arbeiten auf deren persönliche Seelenzustände zu schließen versuchten. Ähnlichkeiten mit echten Personen waren hier selbstverständlich rein zufällig. Den Abschluss bildete die 7. Klasse mit dem deutsch-englischen Gedicht-Song-Rap-Mix „Der Kuss“, der das Publikum schmunzelnd ins Wochenende entließ.
(Andrea Röthe)